lunedì 22 agosto 2011

In spiaggia anche in autunno con lo Strandkorb

Chi ha avuto problemi nel piantare un ombrellone sulla spiaggia in una giornata ventosa apprezzerebbe di sicuro uno Strandkorb, letteralmente cesto da spiaggia.
Presente sulle spiagge del mare del Nord e del mar Baltico, questa poltrona con parasole fu inventata nel 1882 dal costruttore di ceste Wilhelm Bartelmann a Rostock su richiesta di un turista di Warnemünde. La pesante e solidissima cesta può diventare anche una sdraio essendo reclinabile ed in base alla grandezza ci si possono sedere da due a tre persone. Interessanti sono gli Strandkorb costruiti come cabine anche per sei persone dove l’intera famigliola può gustarsi un drink e chiacchierare spensieratamente anche se fuori soffia una tromba d’aria o si scatena una tempesta.
Come avrete intuito, questa  è una vera campagna pubblicitaria a favore dello Strandkorb, per chi vorrebbe gustarsi la spiaggia in Italia anche in autunno o in primavera prima che arrivi il caldo afoso dell’estate. Io l’ho provato sull’Isola di Usedom, al confine tedesco con la Polonia ed ho avuto subito voglia di portarmene uno a casa. La qualità però costa. Prima di spendere 1.795 euro mi sa che tornerò in spiaggia solo in piena estate con sotto il braccio il mio fragile ma inseparabile economico ombrellone.

                     Foto scattata a Karlshagen sull'isola di Usedom l'11 agosto

sabato 23 luglio 2011

Tassati o scomunicati?


Immigrata in Germania ho provveduto a registratami prontamente all’ufficio anagrafico dove mi è stato chiesto se professassi una religione. Molto spontaneamente ho risposto di essere cattolica. L’impiegata ha così scritto RK su di un cartoncino giallo sotto la voce Kirchensteuerabzug/tassa per la chiesa. Quando ho iniziato a lavorare ho dovuto consegnare questa scheda gialla al mio datore di lavoro che l’ha utilizzata per le imposte sul mio salario. Avendo un lavoro part-time ho pagato solo determinate tasse e tra queste non è mai figurata quella per la chiesa. Quando ho iniziato a cercare un’occupazione a tempo pieno mi sono meglio informata sull’entità e le caratteristiche di questa imposta. Il tributo va infatti obbligatoriamente versato se si ha un rapporto di lavoro a tempo pieno ed è piuttosto salato: circa il 9% di ciò che corrisponde all’ IRPEF in Italia. Seppur suoni un po’ come l’8 per Mille, tale contributo è però in Germania strettamente legato alla comunità religiosa di appartenenza. Ciò vuol dire che avendo ricevuto i sacramenti presso la comunità cattolica, i miei soldi andranno a tale comunità anche in terra teutonica. Altra differenza saliente rispetto all’Italia è che ciascuno ha qui la libertà di non versare questa imposta. A tal scopo basta ritirarsi dalla Chiesa, nel mio caso, essere cioè scomunicata dal Vaticano.


Seppur non più praticante da molti anni per rifiuto di partecipare all’operato della Chiesa, non mi sono mai chiesta se volessi sbattezzarmi. Le ragioni risiedono probabilmente nell’ambiente in cui sono cresciuta, dove quasi tutti sono cattolici, dove la domenica non è tale senza il suono delle campane e dove quando qualcuno ti chiede di fargli da testimone di matrimonio quasi sicuramente dovrai seguire un corso di preparazione presso la parrocchia di appartenenza, perché è lì che la cerimonia più importante avverrà, mentre quella al Comune appare solo un rituale burocratico.
Mi sono dunque chiesta: abbandonare la mia religione influenzerebbe i miei rapporti sociali in Italia dove conservo legami inscindibili con molte persone che sono cattoliche? La risposta è si, ed anche in maniera negativa.
A questo punto mi chiedo perché debba trovarmi nell’imbarazzante situazione di scegliere se essere tassata o scomunicata, dove scomunicata vorrebbe dire essere anche esclusa dalle realtà quotidiane della mia società d’origine.

Kirchensteuer oder Exkommunikation?

Als ich mich bei dem Einwohnermeldeamt in Wiesbaden (Hessen) registriert habe, wurde ich gefragt ob ich eine Religion habe. Spontan habe ich geantwortet :“Ja, ich bin Katholikin“. Danach wurde es direkt auf meine Lohnsteuerkarte unter Kirchensteuerabzug RK geschrieben, das heißt Römische Katholische Kirche. Wenn ich eine Vollzeitarbeit hätte, würde ich schon seit 8 Monaten zirka 9% von meinem Einkommensteuer der katholische Kirche in Deutschland bezahlt haben.
Meine Familie ist katholisch, in meinem Dorf sind fast alle Einwohner (vielleicht nur einige Einwanderer aus Afrika sind nicht) in einer von den 3 katholischen Kirchen groß geworden. Als ich in Italien nicht mehr in die Kirche gegangen bin, weil ich mit dem Wirken von der Kirche nicht einverstanden war, habe ich mich trotzdem nicht gefragt, ob ich aus der Kirche austreten sollte.
In Italien gibt’s etwas ähnlich wie die Kirchensteuer, die dort 8 Promille heißt (8/1000 von der Einkommensteuer IRPEF).  Man kann wählen, ob sie an eine der verschiedenen Kirchen oder den Staat entrichtet werden soll. Mann kann sich aber auch dafür entscheiden keine Wahl zu treffen. Dann wird die Steuer nach einem bestimmten Prozentsatz verteilt. Dabei erhält die katholische Kirche den Grossteil davon, weil es im Gesetz so festgeschrieben ist. Aber das ist ein anderes Problem, über das ich hier nicht diskutieren will.  
Es ist mir peinlich darüber nachzudenken, ob ich, wenn ich eine gut bezahlte Vollzeitstelle bekommen würde, so eine hohe Steuer für die Kirche bezahlen möchte, da ich Kirchen nur noch als Tourist betrete. Wenn ich diese teure Steuer nicht bezahlen will, muss ich aber aus der Kirche austreten. Die Gebühr für den Austritt, der persönlich beim Amtsgericht erklärt werden muss, beträgt im Bundesland Hessen 25 €. Die Gebühr ist in anderen Länder sogar hoher, wie z.B. in Baden- Württemberg, wo sie in der Gemeinde Neudenau 60 € beträgt. Außerdem weiß ich nicht wie viel es kostet die notwendigen Dokumenten aus Italien zu bekommen und ob der Priester Probleme macht, weil er dagegen sein kann.   
Ich finde die Bezahlung einer Steuer für die Kirche in Deutschland eine problematische Sache. Besonders wenn es sich z.B. um eine Person aus Italien wie ich handelt, ergibt sich das Problem. Sie muss sich entscheiden, ob sie nicht mehr Mitglied in der Kirche sein will und so z.B. kein Trauzeuge mehr für seine Geschwister sein kann, die in der katholische Kirche in Italien heiraten wollen. Ebenso kann diese Entscheidung für einen Italiener, dessen 70 Jahre alte Mutter denkt, dass nur Tiere nicht getauft werden müssen, eine große Sorge sein. Es gibt Leute in Italien, die oft nur mit der Religion als kulturellem Umstand groß geworden sind und für diese stellen die religiösen Rituale auch tägliche soziale Regeln dar, um die gesellschaftliche Akzeptanz zu erfahren.
Also, Steuer oder Exkommunikation? Es ist für mich keine leichte Entscheidung. Und wie sehen das die Deutsche?

domenica 10 luglio 2011

Was die mafia ursprünglich bedeutet und wie sie entstanden ist?

Alle wissen viel oder wenig über die mafia, da in Deutschland viel darüber gesprochen wird. Aber wissen alle etwas über ihren Ursprung?
Als Italien in 1861 die Einheit erreicht, findet diese kriminelle Organisation die Macht, um den Staat zu beeinflussen. Da der neue Staat eine integrierte Wirtschaft anlegen wollte, wurden die Lehen im Süden Italiens geendet, aber die Regierung in Piemonte (Norditalien-Turin) könnte es nicht erfolgreich schaffen. In der tat versuchten die große Besitzer ihre Kontrolle über das Grundstück zu behalten. Auf diesen Grund bezahlten sie Leute („campieri“ oder „gabelloti“), um die Felder von den Räuber zu schützen und um der Ansprüche von den Bauern zu widersprechen. Deshalb wurde die Rolle, die vom Staat normalerweise gespielt wird,  von den ersten „mafiosi“ im Süden Italiens übernommen. Ihre geheimen Verabredungen haben sich seitdem immer weiter vermehrt. Sie fanden erst mit der Polizei statt, die die Felder kontrollierte, dann mit den Präfekten und heute endlich auch mit den Politikern…und nicht nur in Italien.

 
Gibt es in Deutschland eine Mafia? Wenn ja, ist sie nur importiert oder gibt’s eine Mafia „made in Germany“?
Es wird das Thema meines nächsten Posts auf italienisch. Wer will mir zum Antworten helfen?

venerdì 8 luglio 2011

Defizit in Italien: würde Deutschland dafür gerne bezahlen?

Defizit in Italien: würde Deutschland dafür gerne bezahlen?

In dem letzten Post „Bunga bunga & Finanziaria: sopravviverà l’Italia?“ (Bunga Bunga & Sparprogramm: wird Italien überleben?) habe ich mich gefragt, was passieren würde, wenn auch Italien, wie Griechenland, Hilfe von Deutschland in der Zukunft brauchen würde. Vielleicht würden sich viele Deutschen ärgern oder denken, dass Ihres Land wie immer Entbehrungen machen muss?
Marcus hat seine Antwort gegeben:
„Du mußt einen unterschied machen: zwischen der regierung und den menschen. die regierung zahlt und stellt dann bedingungen, was passieren muß. das ist auch ok. aber wie erklärst du einem normalen bürger, das er arbeitet und steuern bezahlt damit in griechenland oder italien kredite bezahlt werden können????? Schwierig! stell dir mal vor, die italiener würden geld nach Deutschland bezahlen. unvorstellbar!!“
Und Ronconauta wendet sich an Marcus:
Die „normalen Bürgern“ möchten Erklärungen von den Politikern haben. Man kann was in einem Land passiert verstehen, nur wenn die politische und wirtschaftliche Bedingungen mitgeteilt werden. Danach kann jede Person auch kapieren, wieso Ihre Steuern um ein Mitglied zu helfen verwendet werden. Vielleicht hilft Deutschland ein Land in Defizit, weil es sich lohnt.
Ich meine, dass man nicht denken muss, „wie erklärst du einem normalen Bürger…“?, als ob es nicht möglich wäre, weil dagegen es doch möglich ist.
Wahrscheinlich will man kein Erklärung geben, denn die Leute entdecken, dass Ihre Land kann andere Länder auch mit vorher investierten Kapital helfen und deswegen reicher als gedacht ist. Danach kann man sich fragen: warum bezahle ich immer mehr Steuern? Wie wird mein Geld benutzt?

martedì 5 luglio 2011

Bunga Bunga & Finanziaria: sopravviverà l'Italia?

                          

Qui in terra tedesca si sente parlare spesso del Primo Ministro italiano e quando ci si presenta come suo connazionale è inevitabile non udire uno squillante “Bunga Bunga!” accompagnato da un sorrisino maligno. Qui tutti conoscono bene quali sono i punti deboli dell’Italia odierna ed evitare almeno un commento ironico in occasione di ogni nuova conoscenza fatta è alquanto impossibile. Non che la cosa mi turbi più di tanto, anzi, ciò mi dà sempre la possibilità di mostrare dal principio quali siano le mie idee e i miei orientamenti e di condurre la discussione su argomenti più consistenti.
Così vorrei fare ora, anche perché di fatti interessanti riguardanti il Governo italiano i giornali tedeschi parlano ed i lettori a loro volta commentano. A tal proposito in  Spiegel Online si discute sulla manovra finanziaria italiana che, a quanto pare, non ha fatto contenti nemmeno i colleghi teutonici oltre che numerosissimi Italiani. L’articolo che s’intitola “Italienische Regierung beschließt Sparprogramm” – Il Governo italiano approva il programma di risparmio- schiaffa all’entrata la facciona di Berlusconi con bocca semi-aperta e braccio allungato in atto esplicativo-didattico mentre afferma: "Nicht in die Taschen der Italiener greifen"- Non metteremo le mani nelle tasche degli Italiani. Peccato che aggiunga solo dopo, con l’aiuto chiarificatore di Tremonti, che nelle tasche degli Italiani che hanno grosse auto ce le metterebbe volentieri, e come, e che anche nel sistema sanitario sarà necessario agire, non per il suo bene e per quello degli ammalati, aggiungerei io.
Ma più che a descrivere la manovra e a darne un giudizio, l’autore dell’articolo è interessato a far notare che L’Italia , a parità di prodotto interno lordo, si presenta come uno dei Paesi con il debito maggiore in Europa. Difatti essa ha dopo la Grecia, a cui, come è ben noto, non butta proprio bene, la condizione più grave in termine di debiti dell’Euro-Zona. Secondo l’agenzia americana Moody’s l’Italia appartiene con la Spagna a quei Paesi che dopo l’Irlanda, il Portogallo e la Grecia vengono considerati “traballanti” nella crisi dei debiti pubblici nell’area europea.
Ma questo non sorprende nessuno, essendo tutto ciò evidente anche agli occhi degli Italiani che leggono un articolo del Corriere delle Sera che le agenzie di rating come anche Standard & Poor's hanno rinnovato il loro approccio all’osservazione della scena italiana. Così ne Ilsole24ore si legge che “la crisi greca sta mettendo a nudo la connessione sempre più stretta fra tenuta dei bilanci pubblici e solidità delle banche, che spesso e volentieri hanno in pancia ingenti quantità di titoli di Stato”. 

Tra i lettori dell’articolo in Spiegel Online analysatorveritas probabilmente avrà fatto spallucce e pensato che la Germania ancora una volta dovrà sostenere a breve una delle sorelle europee in difficoltà, sperando almeno di ritornare a vendere le sue grosse auto, seppur (possibilmente) maggiormente tassate dal governo Berlusconi. Il rassegnato commentatore tedesco dice infatti che sarà il suo Paese a dover finanziare il galoppante e grosso deficit che ormai affligge l’Italia da 13 anni e sottomettere la sua economia alle condizioni che possano sostenere i Paesi indebitati.
Perché molti Tedeschi sentano così il peso della responsabilità per essere uno dei Paesi più ricchi dell’Unione Europea mi è stato spiegato durante una chiacchierata su skype da Marcus, amico impegnato a dirigere e sostenere gli affari del ristorante che gestisce con passione ed assiduità:
“Bisogna che tu faccia una distinzione tra il Governo e le persone. Il Governo paga e stabilisce le condizioni, ciò che dev’essere. Questo può anche andare. Ma come spieghi ad un normale cittadino, che lavora e paga le tasse che con queste potranno essere pagati i crediti per Grecia ed Italia????? Complicato!Fatti una mano di conti, gli italiani pagherebbero volentieri per la Germania? Inconcepibile!!”
Trovo l’opinione di Marcus rispettabile e credibile. Da quando l’Italia ha adottato l’Euro, non ho mai smesso di sentire obiezioni nostalgiche nei confronti dell’amata Lira. Ed in Italia come nel resto d’Europa non è ancora chiaro a tutti che l’Unione Europea sia un grande e delicato sistema che si basa anche sull’aiuto reciproco degli Stati, ma ancor più non è vissuta da tutti come una realtà quotidiana. 
Al momento la Germania impara più in fretta di altri queste regole e deve fronteggiare la reazione dei cittadini che non possono sempre entrare nella testa dei politici.
Io intanto mi rifiuto di entrare in quella dei politici del mio Paese, ed eviterò forse così un esaurimento nervoso.

Citazionne dal dialogo con Marcus sopra tradotto in italiano: „Du mußt einen unterschied machen: zwischen der regierung und den menschen. die regierung zahlt und stellt dann bedingungen, was passieren muß. das ist auch ok. aber wie erklärst du einem normalen bürger, das er arbeitet und steuern bezahlt damit in griechenland oder italien kredite bezahlt werden können????? Schwierig! stell dir mal vor, die italiener würden geld nach Deutschland bezahlen. unvorstellbar!!“

domenica 3 luglio 2011

Urlaub/vacanze


 Urlaub von Italiener in Deutschland/La vacanza degli Italiani in Germania


                          Und Urlaub von Deutsche in Italien/ E vacanze dei Tedeschi in Italia.