Defizit in Italien: würde Deutschland dafür gerne bezahlen?
In dem letzten Post „Bunga bunga & Finanziaria: sopravviverà l’Italia?“ (Bunga Bunga & Sparprogramm: wird Italien überleben?) habe ich mich gefragt, was passieren würde, wenn auch Italien, wie Griechenland, Hilfe von Deutschland in der Zukunft brauchen würde. Vielleicht würden sich viele Deutschen ärgern oder denken, dass Ihres Land wie immer Entbehrungen machen muss?
Marcus hat seine Antwort gegeben:
„Du mußt einen unterschied machen: zwischen der regierung und den menschen. die regierung zahlt und stellt dann bedingungen, was passieren muß. das ist auch ok. aber wie erklärst du einem normalen bürger, das er arbeitet und steuern bezahlt damit in griechenland oder italien kredite bezahlt werden können????? Schwierig! stell dir mal vor, die italiener würden geld nach Deutschland bezahlen. unvorstellbar!!“Und Ronconauta wendet sich an Marcus:
Die „normalen Bürgern“ möchten Erklärungen von den Politikern haben. Man kann was in einem Land passiert verstehen, nur wenn die politische und wirtschaftliche Bedingungen mitgeteilt werden. Danach kann jede Person auch kapieren, wieso Ihre Steuern um ein Mitglied zu helfen verwendet werden. Vielleicht hilft Deutschland ein Land in Defizit, weil es sich lohnt.
Ich meine, dass man nicht denken muss, „wie erklärst du einem normalen Bürger…“?, als ob es nicht möglich wäre, weil dagegen es doch möglich ist.
Wahrscheinlich will man kein Erklärung geben, denn die Leute entdecken, dass Ihre Land kann andere Länder auch mit vorher investierten Kapital helfen und deswegen reicher als gedacht ist. Danach kann man sich fragen: warum bezahle ich immer mehr Steuern? Wie wird mein Geld benutzt?
@Ronconauta:
RispondiEliminaIch denke, es gibt kaum ein Land, in dem offener über die Finanzen des Staates geredet wird als Deutschland. Kein € kann hier ohne den Gang durch die Parlamente verwendet werden.
Gegen die Verwendung von Steuern, um europäischen Partnern zu helfen, hat auch keiner mehr etwas. Das sind wir seit über 40 Jahren gewohnt und es ist auch ok so, weil es funktioniert.
Aber...........
Das Problem ist, deutsche Steuergelder in Systeme zu stecken, die für deutsche Verhältnisse kriminelle Strukturen haben. Ein Berlusconi wäre in Deutschland bis ans Ende seines Lebens im Gefängnis, und das schon seit Jahren...
Und jeder reiche Grieche würde in der Zelle nebenan schlafen wegen Steuerhinterziehung.
Da liegt das Problem. Die Außendarstellung dieser Länder ist einfach miserabel. Und der Arbeiter in Deutschland muß das mit seinen Steuergeldern finanzieren. Schwer zu vermitteln!
Discofux risponde a Ronconauta:
RispondiElimina"Penso ci sia a mala pena uno Stato in cui si parli più apertamente che in Germania sulle finanze dello Stato. Neppure 1€ può essere sganciato senza passare dal Parlamento. Nessuno ha più qualcosa contro l’utilizzo delle tasse per aiutare partner europei. Siamo abituati a questo da più di 40 anni e va bene così dal momento che il sistema funziona.
Ma...
Il problema è far entrare soldi provenienti dalle tasse in sistemi che agli occhi della Germania risultano avere strutture criminali. Uno come Berlusconi sarebbe fino alla fine dei suoi giorni in carcere, e questo già da molti anni…
Ed ogni ricco Greco sarebbe a dormire nella cella accanto per evasione fiscale.
In questo risiede il problema. L’immagine di questi Stati è semplicemente ignobile. E il lavoratore in Germania deve finanziare ciò con le sue tasse. Difficile da trasmettere!"
E Ronconauta risponde a DiscoFux
RispondiEliminaDopo il mio precedente intervento forse risulterà difficile spiegare quanto io sia d'accordo con quello che mi risponde DiscoFux. Comunque ci proverò fiducioso anche nella diligente traduzione che Francesca saprà fornire.
Parlando da Italiano che vive in Italia rischio di sembrare di parte e non vorrei essere stato frainteso. Non volevo in alcun modo giustificare l'inqualificabile comportamento del governo Italiano (per quello degli altri paesi adesso in crisi non posso parlare) ne intendere che il finanziamento Tedesco (e non solo) sia in qualche modo dovuto.
Per chiarirci, più che alla situazione in se la mia critica era rivolta al concetto di "difficile da spiegare alla gente normale" che spesso, (sopratutto in Italia, ma leggendo la stampa estera ho scoperto che si tratta di un atteggiamento comune, sopratutto nei confronti di scelte dubbie) viene usato come scusa nei confronti di manovre dubbie.
Quello che sostenevo è che ,persino ai famosi "cittadini normali" si può spiegare tutto. che poi le decisioni non piacciano è un altra questione.
Persino in Italia non si muove un euro senza l'autorizzazione del parlamento e poi del senato... peccato che parlamentari e senatori siano spesso corrotti. o incompetenti. o, peggio, entrambi. (è imbarazzante ma è così).
La classe politica italiana ha colpe enormi per le quali deve pagare. ma sono anni che queste colpe vengono pagate sempre di più dai cittadini onesti italiani. e non riesco a pensare a niente di più odioso che ora queste colpe vengano pagate anche dagli altri paesi della comunità europea.
Sono certo che se lo stato Tedesco (del cui governo invidio sinceramente la rettitudine e la trasparenza. e lo dico senza un briciolo di ironia) ha deciso di finanziare con un prestito L'Italia (e non solo) per evitare il tracollo di questi stati mal amministrati e corrotti ha sicuramente un suo tornaconto. Non si tratta (e non deve trattarsi) di beneficenza. Sicuramente è per tutelare la stabilità dell'euro e i finanziamenti tedeschi (pubblici e privati) in Italia e negli altri stati.
Per quanto sia difficile da spiegare sono sicuro che con la trasparenza che lo contraddistingue il governo tedesco saprà spiegare ai suoi elettori e contribuenti il perché di una scelta tanto impopolare. che poi piaccia o meno è una cosa slegata dalla dure realtà dei fatti.
Se non lo fa probabilmente c'è sotto qualcosa. (speculazioni pesanti sia pubbliche che private a danno dei paesi adesso in crisi. vedi la crisi spagnola, di origine immobiliare, dove pesantissimi investimenti stranieri ,sopratutto a opera di compagnie assicurative e banche tedesche, inglesi e francesi, ha gonfiato i prezzi e il valore degli immobili fino a far collassare il mercato)
Ronconauta antwortet zu Discofux:
RispondiEliminaIch versuche auch mit der Hilfe Francescas Übersetzung zu erklären, dass ich trotz meines früheren Kommentars mit Discofux uneinig bin.
Ich will weder sagen, dass ich die Fehler von meiner Regierung entschuldigen will (über die andere Länder kann ich nichts sagen), da ich ein Italiener bin und in Italien wohne, noch, dass Deutschland uns die Finanzierung geben müsste.
Ich will klar sein. Ich wollte unterstreichen die Idee „den Bürgern Erklärungen über die Politik geben“. Ich habe gesehen, dass es oft auch in Ausland passiert, dass es keine Erklärung über ungewisse politische Wahlen den Leute gegeben werden. Ich bin überzeugt, dass man auch den „normalen Bürgern“ alles sagen kann, und wenn etwas gesagt wird, das der Leute nicht gefällt, ist es ein anderes Problem.
Sogar in Italien kann kein € ohne den Gang durch die Parlamente und auch durch den Senat (zweite Kammer in Italien) verwendet werden…aber es ist wirklich schade, dass die Parlamentarier und die Senator oft bestochen und unfähig sind, oder am schlechtesten beides. (Es ist peinlich aber es ist genau so).
Die italienische Politiker müssen für riesige Verschulden bezahlen, aber diese Schulden werden seit Jahren von den ehrlichen Bürgern übergenommen. Und zurzeit ist es mir peinlich, dass sie auch von den anderen Mitgliedern in die Europäische Union übergenommen werden müssen.
Ich finde auch, dass es ein Vorteil für Deutschland sein würde, wenn der deutsche Staat (deren Regierung um ihre Ehrlichkeit und Offenheit ich beneide, und ich sage das ehrlich) Italien und andere bestochene Länder finanzieren würde, um sie von dem finanzieller Zusammenbruch zu retten. Das bedeutet nicht, dass sie Wohltaten erweisen würde, (und muss auch nicht so sein). In der tat währt es die Stabilität des Euros und die deutsche Finanzierung (öffentlich und privat) In Italien und in andere Länder.
Obwohl es den Wählern und den Steuerzahler unpopuläre politische Wahlen schwierig zu erklären ist, ich bin mich sicher, dass es von der Regierung Deutschlands durch die Offenheit, die sie immer hat, geschafft werden kann. Wenn sie es nicht machen würde, wäre es, weil sie die großen Spekulation gegen den Länder in Krise verbergen wollte. Das ist schon bei der spanische Immobilienkrise passiert, wenn die große fremde Investitionen, besonders von Versicherungs-Gruppe und deutsche, englische und franzosische Banken, die Preise und den Wert der Immobilie so „übergetrieben“ haben, dass der Markt völlig zusammengebrochen ist.